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“Man muss nicht viel sprechen, man muss wesentlich sprechen.”
A. A. Blok

Als Logopädin therapiere ich Menschen mit Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Gemeinsam gehen wir neue Wege zu einem unbeschwerteren Alltag. Insbesondere der Einsatz ausgebildeter Therapiehunde zeichnet mein Behandlungskonzept aus.

Warum Hunde in der Logopädie?

Ein Hund kennt keine Vorurteile. Sein sonniges und unvoreingenommenes Wesen öffnet Herzen und nimmt Ängste. In der Logopädie ist der Einsatz von Hunden vor allem deshalb sinnvoll, weil durch ihren Einbezug schnell ein Zugang zum Patienten gefunden werden kann. Körperliche oder geistige Beeinträchtigungen treten durch den Hund mühelos in den Hintergrund. Darüber hinaus regt der Kontakt zu Tieren die Produktion von Glückshormonen an und löst so Anspannungen oder Stress.

Die beiden Therapiehunde werden aktiv und passiv in der Behandlung eingesetzt. Sie setzen nicht nur zusätzliche Reize, sondern bilden auch eine Brücke in der Kommunikation. Besonders bei kleineren Patienten erleichtert die Anwesenheit der vierbeinigen Helfer die Kontaktaufnahme und fördert die Bereitschaft, mit mir als Logopädin zu kommunizieren. Darüber hinaus werden in der Interaktion mit den Hunden alle Wahrnehmungskanäle aktiviert. Die positiven Erfahrungen, die meine Patienten im Umgang mit den Tieren machen, übertragen sich oft auch auf andere Lebensbereiche.

Wer braucht eine logopädische Behandlung?

In meiner Praxis behandle ich Menschen jeden Alters, die mit organisch oder funktionell bedingten Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen zu kämpfen haben.

Einige Beispiele meiner Einsatzbereiche:

  • Säuglinge und Kleinkinder mit Ess- und Trinkschwierigkeiten, Morbus Down oder Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten
  • Kleinkinder und Schulkinder mit Problemen des Spracherwerbs bzw. der Aussprache
  • Jugendliche und Erwachsene mit Schädel- oder Hirnverletzungen bzw. -traumen (z. B. nach Verkehrsunfällen)
  • Erwachsene mit internistischen und neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose)
  • Erwachsene nach Kehlkopfoperationen, bei denen der Kehlkopf teilweise oder komplett entfernt werden musste
  • frühe Essverhaltensstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern (z. B. nach Frühgeburt oder bei genetischen Erkrankungen)
  • Kleinkinder und Säuglinge mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten bei oder nach frühkindlicher Ernährungsversorgung durch eine Magensonde

Bei folgenden Erkrankungen begleite ich Sie als Therapeutin:

  • Sprachentwicklungsverzögerung, -störung und -behinderung
  • Stammeln
  • Dyslalie (ugs. bekannt als “Lispeln”)
  • Satzbaustörung (Dysgrammatismus)
  • zentrale Sprachstörung (Aphasie)
  • zentrale Sprechstörung (Apraxie)
  • zentrale Atem-, Stimm- und Sprechstörung (Dysarthrophonie)
  • Zustand nach Operationen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich
  • Muskelfunktionsstörungen im Bereich Zunge, Lippen und Gesicht (als Begleitbehandlung beim Kieferorthopäden)
  • sensorische Integrationsstörungen
  • Saug-, Schluck- und Fütterstörungen
  • frühkindliche Essverhaltens- und Fütterstörungen
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